Viertes Quartal 2007
- Gewinn im operativen Geschäft von 2,80 US-Dollar je Stammaktie - ein Plus von 24 Prozent
- Gesamtumsatz von 28,9 Mrd. US-Dollar - ein Plus von 10 Prozent
- Umsatzplus bei Global Technology Services von 16 Prozent - Gewinnplus vor Steuern von 26 Prozent
- Umsatzplus bei Global Business Services von 17 Prozent - Gewinnplus vor Steuern von 9 Prozent
- Abgeschlossene Serviceverträge von insgesamt 15,4 Mrd. US-Dollar - Plus 8 Prozent bei den kurzfristigen Abschlüssen
- Umsatzplus bei den Softwareumsätzen von 12 Prozent - Gewinnplus vor Steuern von 21 Prozent
- 65 Prozent der Umsätze wurden außerhalb der USA erzielt - Umsatzplus im Raum EMEA von 16 Prozent, im Raum Asien/Pazifik von 15 Prozent
ARMONK, New York, 17. Januar 2008. . . IBM gab heute bekannt, dass im vierten Quartal 2007 im operativen Geschäft ein Gewinn von 2,80 US-Dollar je Stammaktie verzeichnet werden konnte. Dies entspricht einer Steigerung um 24 Prozent. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres betrug der Gewinn je Stammaktie 2,26 US-Dollar (jeweils unter Berücksichtigung der verminderten Anzahl der Aktien gemäß den US-Finanzgesetzen). Der Gewinn im vierten Quartal aus dem operativen Geschäft lag bei 4,0 Mrd. US-Dollar verglichen mit 3,5 Mrd. US-Dollar im vierten Quartal 2006. Dies entspricht einem Plus von 14 Prozent. Der Gesamtumsatz aus dem operativen Geschäft lag im vierten Quartal 2007 bei 28,9 Mrd. US-Dollar und damit um 10 Prozent (4 Prozent bei konstantem Wechselkurs) über dem Wert des vierten Quartals 2006.
"IBM kann auf ein hervorragendes viertes Quartal und ein insgesamt glänzendes Jahr 2007 zurückblicken, in dem wir bei Umsatz, Gewinn und Cash-Performance Rekordzahlen erzielen konnten. Möglich gemacht wurden diese überragenden Ergebnisse zum einen durch das breit gefächerte Portfolio unseres globalen Geschäfts - angeführt von der starken operativen Performance in Asien, Europa und den Emerging Markets - und zum anderen durch das fortgesetzte Wachstum in den Bereichen Services und Software", sagte Samuel J. Palmisano, IBM Chairman, IBM President und Chief Executive Officer. "Mit Beginn des Jahres 2008 kann ich sagen, dass IBM aufgrund seiner globalen Aufstellung, seiner wiederholt soliden Umsatz- und Gewinnzahlen und seiner starken Finanzlage sehr gut positioniert ist. Wir sind auf dem besten Weg, unsere langfristigen Zielsetzungen in Bezug auf den Gewinn je Aktie bis zum Jahr 2010 zu erreichen".
Aus geografischer Sicht konnte in Nord- und Südamerika im vierten Quartal 2007 ein Umsatz von 11,7 Mrd. US-Dollar erzielt werden. Dies entspricht einem Anstieg von 5 Prozent (2 Prozent bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Die Umsätze in Europa, dem Nahen Osten und Afrika lagen bei 10,8 Mrd. US-Dollar – dies entspricht einem Plus von 16 Prozent (6 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Die Umsätze im asiatisch-pazifischen Raum (AP) stiegen um 15 Prozent (9 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 5,5 Mrd. US-Dollar. Die OEM-Umsätze lagen bei 894 Mio. US-Dollar und damit um 13 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2006.
Die Gesamtumsätze von IBM Global Services stiegen im vierten Quartal um 17 Prozent (10 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Der Gewinn vor Steuern stieg um 19 Prozent. Im Bereich Global Technology Services stiegen die Umsätze um 16 Prozent (10 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 10,0 Mrd. US-Dollar, wobei sich alle geografischen Regionen und Geschäftsbereiche durch eine starke Performance auszeichneten. Im Bereich Global Business Services stiegen die Umsätze um 17 Prozent (10 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 4,9 Mrd. US-Dollar. Hier konnten vor allem die zentralen Consulting und Anwendungsmanagement-Services überzeugen. Das Volumen der abgeschlossenen Serviceverträge in diesem Quartal belief sich auf insgesamt 15,4 Mrd. US-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang um 13 Prozent im Vergleich zu einem starken vierten Quartal 2006; die kurzfristigen Vertragsabschlüsse hingegen stiegen um 8 Prozent. Das Jahr wurde mit einem geschätzten Services-Backlog von 118 Mrd. US-Dollar abgeschlossen (einschließlich Strategic Outsourcing, Business Transformation Outsourcing, Integrated Technology Services, Global Business Services und Maintenance). Dies entspricht einem Anstieg um 2 Mrd. US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr.
Die Umsätze der Systems and Technology Group beliefen sich auf insgesamt 6,8 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang von 4 Prozent (8 Prozent bei konstantem Wechselkurs) entspricht. Ohne die Auswirkungen der Veräußerung der Printing Systems Division im Juni 2007 blieben diese Umsatzzahlen im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Der Gewinn vor Steuern stieg um 18 Prozent. Die Umsätze bei den System p UNIX-Servern stiegen im Jahresvergleich um 9 Prozent, die Umsätze bei den System x Servern um 6 Prozent. Die Umsätze bei den System z Serverprodukten fielen gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent. Bei den MIPS (Millionen Instruktionen pro Sekunde) – dem Messwert für die Bereitstellung von System z Rechenleistung – war ein Rückgang um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum festzustellen. Die System i Server konnten ein Umsatzplus von 2 Prozent verzeichnen. Im Bereich System Storage erhöhten sich die Umsätze um 11 Prozent, wohingegen im Bereich Microelectronics ein Umsatzrückgang von 15 Prozent festzustellen war.
Bei der Software wurde ein Umsatz von 6,3 Mrd. US-Dollar erzielt, was einem Plus von 12 Prozent (6 Prozent bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zum vierten Quartal 2006 entspricht. Der Gewinn vor Steuern stieg um 21 Prozent. Die Umsätze im Bereich Middleware – hierzu gehören WebSphere, Information Management, Tivoli, Lotus und Rational – stiegen im vierten Quartal 2007 im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 5,0 Mrd. US-Dollar. Die Umsätze bei Betriebssystemen stiegen im Jahresvergleich um 3 Prozent auf 664 Mio. US-Dollar.
Die IBM WebSphere Software, die dem Kunden die Verwaltung zahlreicher Geschäftsprozesse über offene Standards für die Verbindung von Anwendungen, Daten und Betriebssystemen erleichtert, brachte im Jahresvergleich Umsatzzuwächse von 23 Prozent. Die Umsätze im Bereich Information Management Software, mit der der Kunde Informationen on demand abrufen kann, stiegen um 11 Prozent. Die Umsätze bei Tivoli Software (einer Infrastruktursoftware, mit der der Kunde Netzwerke, einschließlich Sicherheits- und Speicherfunktionen, zentral verwalten kann) stiegen um 19 Prozent. Bei der Lotus Software, mit deren Hilfe der Kunde durch effizientes Kommunikations- und Knowledge-Management in Echtzeit mit anderen kommunizieren und zusammenarbeiten kann, stiegen die Umsätze im Jahresvergleich um 7 Prozent. Die Umsätze bei Rational (integrierten Tools zur Optimierung der Softwareentwicklung) erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent.
Die Umsätze von Global Financing stiegen im vierten Quartal um 8 Prozent (2 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 668 Mio. US-Dollar.
Die Bruttogewinnspanne des Unternehmens aus dem operativen Geschäft lag im vierten Quartal 2007 bei 44,9 Prozent (verglichen mit 44,6 Prozent im vierten Quartal 2006).
Insgesamt beliefen sich die Kosten und anderen Einnahmen im operativen Geschäft im vierten Quartal 2007 auf 7,5 Mrd. US-Dollar, was einem Anstieg um 9 Prozent entspricht. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert bei 6,9 Mrd. US-Dollar. Die Vertriebskosten, allgemeinen Kosten und Verwaltungskosten stiegen um 7 Prozent auf 6,0 Mrd. US-Dollar. Die Kosten für Forschung, Entwicklung und Technologie beliefen sich auf 1,6 Mrd. US-Dollar und blieben damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf dem gleichen Niveau. Die Einnahmen aus Intellectual Property und Entwicklungsanpassungen fielen in diesem Quartal auf 236 Mio. US-Dollar im Vergleich zu 241 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die anderen (Einnahmen) und Ausgaben lagen im vierten Quartal 2007 bei 98 Mio. US-Dollar an Einnahmen. Im Vergleichszeitraum wurden unter diesem Posten 150 Mio. US-Dollar an Einnahmen verbucht. Die Zinskosten stiegen auf 214 Mio. US-Dollar im Vergleich zu 71 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Dies war in erster Linie auf den Anstieg bei den Schulden für die Finanzierung des im zweiten Quartal beschlossenen beschleunigten Rückkaufs von Unternehmensaktien zurückzuführen.
Der effektive Steuersatz für IBM lag beim operativen Geschäft im vierten Quartal 2007 bei 28,0 Prozent und blieb damit im Jahresvergleich unverändert.
Die durchschnittliche Anzahl der Stammaktien im Streubesitz im vierten Quartal lag bei 1,41 Mrd. verglichen mit 1,53 Mrd. im selben Zeitraum des Vorjahres.
Jahresergebnis 2007
- Gewinn im operativen Geschäft von 7,18 US-Dollar je Stammaktie; ein Plus von 18 Prozent
- Gesamtumsatz von 98,8 Mrd. US-Dollar; ein Plus von 8 Prozent
- Umsatzplus bei Global Technology Services von 12 Prozent - Gewinnplus vor Steuern von 8 Prozent
- Umsatzplus bei Global Business Services von 13 Prozent - Gewinnplus vor Steuern von 21 Prozent
- Umsatzplus bei der Software von 10 Prozent - Gewinnplus vor Steuern von 9 Prozent
Der Nettogewinn im operativen Geschäft für den am 31. Dezember 2007 zu Ende gegangenen 12-Monatszeitraum lag bei 10,4 Mrd. US-Dollar verglichen mit 9,4 Mrd. US-Dollar im selben Zeitraum des Jahres 2006. Dies entspricht einem Plus von 11 Prozent. Der Gewinn je Aktie im operativen Geschäft lag bei 7,18 US-Dollar. Darin enthalten ist der Gewinn aus der Veräußerung der Printing Systems Division im zweiten Quartal. Dies entspricht einem Plus von 18 Prozent. Der Gewinn je Aktie lag im Jahr 2006 bei 6,06 US-Dollar. Der Gesamtumsatz im operativen Geschäft lag im Jahr 2007 bei 98,8 Mrd. US-Dollar, was einem Plus von 8 Prozent (4 Prozent bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zum Jahr 2006 entspricht.
Aus geografischer Sicht konnte in Nord- und Südamerika im Jahr 2007 ein Umsatz von 41,1 Mrd. US-Dollar erzielt werden. Dies entspricht einem Anstieg von 4 Prozent (3 Prozent bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Die Umsätze in Europa, dem Nahen Osten und Afrika lagen bei 34,7 Mrd. US-Dollar – dies entspricht einem Plus von 14 Prozent (5 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Die Umsätze im asiatisch-pazifischen Raum (AP) stiegen um 11 Prozent (8 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 19,5 Mrd. US-Dollar. Die OEM-Umsätze beliefen sich auf 3,5 Mrd. und fielen damit um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Umsätze von IBM Global Technology Services stiegen im Jahr 2007 auf 36,1 Mrd. US-Dollar. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg um 12 Prozent (7 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Die Umsätze im Bereich Global Business Services lagen mit 18,0 Mrd. US-Dollar um 13 Prozent (plus 9 Prozent bei konstantem Wechselkurs) höher als im Vorjahr. Die Umsätze der Systems and Technology Group fielen im Jahr 2007 um 3 Prozent (6 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 21,3 Mrd. US-Dollar. Die Softwareumsätze stiegen im Jahr 2007 um 10 Prozent (6 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf insgesamt 20,0 Mrd. US-Dollar. Die Umsätze von Global Financing stiegen im Jahr 2007 um 6 Prozent (2 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 2,5 Mrd. US-Dollar.
Der Nettogewinn aus dem operativen und nicht operativen Geschäft belief sich im Jahr 2007 auf 10,4 Mrd. US-Dollar oder 7,18 US-Dollar je Stammaktie (jeweils unter Berücksichtigung der verminderten Anzahl der Aktien gemäß den US Finanzgesetzen) im Vergleich zu 9,5 Mrd. US-Dollar oder 6,11 US-Dollar je Stammaktie (jeweils unter Berücksichtigung der verminderten Anzahl der Aktien gemäß den US Finanzgesetzen) im Vorjahreszeitraum. Darin berücksichtigt ist ein Gewinn aus dem nicht operativen Geschäft aufgrund von länmderspezifischen Steuervergleichen in Höhe von 76 Mio. US-Dollar.
IBM beendete das Jahr 2007 mit einem Barmittelbestand von 16,1 Mrd. US-Dollar und einem Free Cash-Flow von 12,4 Mrd. US-Dollar. Dies entspricht einem Plus von 1,9 Mrd. US-Dollar im Jahresvergleich. Die Bilanzzahlen des Unternehmens sind weiterhin stabil, und das Unternehmen ist sehr gut positioniert, um kommende Chancen optimal zu nutzen.
Die Aktienrückkäufe beliefen sich im Jahr 2007 auf insgesamt ca. 18,8 Mrd. US-Dollar. Darin enthalten sind 12,5 Mrd. US-Dollar aus den Vereinbarungen zum beschleunigten Rückkauf von Unternehmensaktien im Mai. Diese Rückkäufe sind Teil des 15 Mrd. US-Dollar umfassenden Aktienrückkaufprogramms des Unternehmens, das vom IBM Board of Directors am 24. April genehmigt wurde.
Die durchschnittliche Anzahl der Stammaktien im Streubesitz im Jahr 2007 lag bei 1,45 Mrd. verglichen mit 1,55 Mrd. im Vorjahr. Mit Stand 31. Dezember 2007 lag die Anzahl der im Streubesitz befindlichen Stammaktien bei 1,39 Mrd.
Die Schulden des Unternehmens (einschließlich Global Financing) beliefen sich auf 35,3 Mrd. US-Dollar verglichen mit 22,7 Mrd. US-Dollar am Ende des Jahres 2006. Aus Managementsicht stiegen die Schulden für Global Financing seit Ende des Jahres 2006 um 2,2 Mrd. US-Dollar auf insgesamt 24,5 Mrd. US-Dollar, woraus ein Schulden-Aktien-Verhältnis von 7,1 zu 1 resultiert. Das Schulden-Kapitalisierungs-Verhältnis (ohne Global Financing) lag zum 31. Dezember 2007 bei 30,0 Prozent. Darin spiegelt sich auch der Verschuldungsgrad durch den beschleunigten Aktienrückkauf wider.
Investoren finden weitere Informationen in englischer Sprache unter http://www.ibm.com/investor/ (US)
