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IBM stellt neue Grossrechner-Generation zEnterprise EC12 vor – ein hochsicheres System für Unternehmens-IT und Cloud-Einsatz

Neue Sicherheits- und Analysemöglichkeiten erhöhen die Leistung des Mainframe-Systems / 25 Prozent mehr Leistung pro Prozessor-Core, mehr als 100 konfigurierbare Cores und 50 Prozent mehr Gesamtleistung / Über 1 Milliarde Dollar Investitionen in Forschung und Entwicklung

Armonk, NY, USA / Zürich, 28. August 2012: IBM (NYSE: IBM) kündigt eine neue Grossrechnergeneration an - das IBM zEnterprise EC12 Mainframe System. Es handelt sich um das bisher leistungsfähigste und technologisch am weitesten entwickelte IBM Grossrechnersystem. IBM System z-Mainframes sind seit der Einführung des System/360 im Jahr 1964 prädestiniert für Enterprise-Computing-Aufgaben. Das neue System enthält eine Reihe neuer Technologien, um den wachsenden Bedarf vieler Kunden nach sicherer Verarbeitung sensibler und wichtiger Unternehmensdaten zu decken.

Mainframes verarbeiten einen grossen Teil der zentralen Betriebsdaten bei vielen grossen Unternehmen. Diese Unternehmen kämpfen mit dem starken Anstieg der Datenmengen und suchen nach neuen Wegen, relevante Erkenntnisse aus ihren Daten zum Beispiel aus Finanz-, Kunden- und ERP-Systemen zu gewinnen. Das neue IBM zEC12-System bietet dabei ein besonders hohes Mass an Sicherheit und hohe Bandbreiten für den Analytikbetrieb. Es kann Kunden dabei helfen, grosse Rohdatenmengen zu verarbeiten, sie in Wissen zu transformieren und sich so einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Das IBM zEC12 Enterprise-System ist das Ergebnis von Investitionen von über einer Milliarde Dollar in Forschung und Entwicklung. 18 IBM Forschungszentren weltweit waren an der Entwicklung beteiligt, darunter massgeblich auch das IBM Forschungszentrum in Rüschlikon.

Der neue IBM Mainframe ist eines der sichersten Enterprise-Systeme (1) und bietet eingebaute Security-Features, die die Sicherheits- und Compliance-Anforderungen verschiedener Branchen abdecken. Ebenso verfügt der zEC12-Rechner über Analytikmöglichkeiten hinsichtlich des Systembetriebs und kann beinahe in Echtzeit Workload-Monitoring und -Analyse betreiben. Mit bis zu 25 Prozent mehr Leistung pro Rechencore, dem derzeit weltweit schnellsten kommerziell verfügbaren Chip mit 5,5 GHz und bis zu 50 Prozent erhöhter Systemkapazität (2) ist das zEC12-System für Hybrid-Cloud-Lösungen gut geeignet.

Höchstmögliche Sicherheit für sensible Informationen

Der Mainframe war schon immer eine bevorzugte Plattform für die Verarbeitung sensibler und vertraulicher Geschäftsinformationen. IBM System z-Server sind die einzigen kommerziellen Serversysteme, die die Sicherheitsklassifizierung Common Criteria Evaluation Assurance Level 5+ erreicht haben. Damit können auch viele unterschiedliche Anwendungen mit vertraulichen Daten auf einem einzelnen Mainframe-System betrieben werden. Das neue zEC12-System enthält eine Reihe innovativer Security- und Privacy-Features, um Daten "on the flight" zu schützen - eine wichtige Eigenschaft im Zeitalter von Internet Banking und mobiler Endgeräte.

Beispielsweise enthält das System einen manipulationsresistenten kryptografischen Co-Prozessor (Crypto Express4S), der für die Absicherung von Transaktionen und sensiblen Daten zuständig ist. Der Kryptoprozessor enthält eine neue vom IBM Forschungszentrum in Rüschlikon entwickelte Firmware, die die Sicherheitsanforderungen verschiedener Branchen und Regionen abdeckt. Zum Beispiel kann er dazu konfiguriert werden, digitale HQ-Signaturen zu unterstützen, die für Anwendungen im Umfeld intelligenter Pässe, Ausweise und gesetzlicher Onlineanwendungen eingesetzt werden. Damit lassen sich bisherige handschriftliche Unterschriften, wie von der EU und häufig im öffentlichen Sektor benötigt, ersetzen.

Betriebsanalytik fördert den Einblick in die Geschäftssituation

Das zEC12-System ermöglicht gegenüber dem IBM Vorgänger eine um bis zu 30 Prozent gesteigerte Leistung bei Analytikworkloads (3). Zusätzlich ermöglicht die Unterstützung für den IBM DB2 Analytics Accelerator, der eine Netezza Data-Warehouse-Appliance in Verbindung mit dem zEC12 bringt, komplexe Geschäftsanalytik und Systembetriebsanalytik auf der gleichen Plattform zu fahren.

Der neue Mainframe bringt zudem IT-Systemanalytik-Eigenschaften mit, die auf neuer Technologie aus der IBM Forschung basieren: Er analysiert interne Systembotschaften und ermöglicht eine annähernde Echtzeit-Sicht auf den Systembetrieb und eventuell entstehende Engpässe oder Probleme. Die neue Technologie mit dem Namen IBM zAware lernt dabei von den Systembotschaften, erkennt Muster und vermerkt jegliche Abweichungen. Sie identifiziert ungewöhnliches Systemverhalten und versucht, die Auswirkungen davon zu minimieren.

Cloud-Einsatzmöglichkeiten im grossen Stil

Die bekannten Virtualisierungseigenschaften des Mainframe machen das System besonders geeignet für den Einsatz in Private-Cloud-Umgebungen. Kunden können dabei tausende verteilter Systeme auf Linux auf einem zEC12-System konsolidieren und dabei ihre IT-Betriebskosten (Strom, Fläche, Softwarelizenzen, Systems Management) deutlich senken.

Beispielsweise kann das zEC12-System besonders attraktive TCA (Total Cost of Acquisition)-Kosten für Linux-Konsolidierungsprojekte von Datenbank-Workloads im Vergleich zu Wettbewerbsplattformen bieten. (4) Nach Erfahrung kann ein einzelnes zEC12-System auch die Kapazität eines Multiplattform-Rechenzentrums in einem System abdecken.

Als eines der sichersten Systeme überhaupt bringt der neue Mainframe Eigenschaften mit, die die Sicherheits- und Compliance-Anforderungen verschiedener Branchen abdecken. Er ermöglicht es Kunden, traditionelle IT- und Private-Cloud-Anwendungen auf einem System laufen zu lassen.

Weitere zEC12-Innovationen

Das zEC12-System ist der erste IBM Mainframe mit integrierter SSD-Technologie, genannt Flash Express. Damit kann die Leistung datenintensiver Anwendungen oder Workloads verbessert werden. Dies ist besonders wichtig, wenn optimale Servicelevels benötigt werden, wie bei Services im direkten Kundenkontakt oder bei Serviceanwendungen von Banken, Händlern oder im öffentlichen Dienst. Mit Flash Express kann sich die Servicegeschwindigkeit während extremer Lastspitzen an Systemaktivität weiter verbessern - zum Beispiel bei der Eröffnung von Finanzmärkten oder in Feiertags- oder Urlaubsperioden bei Onlinehändlern.

Kunden können das zEC12-System auch ohne Rechenzentrumsdoppelboden einsetzen - zum ersten Mal überhaupt bei einem IBM Highend-Mainframe. Durch die Verfügbarkeit von Overhead-Strom- und -Verkabelungsmöglichkeit erhalten Kunden mehr Flexibilität bei der Auswahl des Einsatzortes eines Mainframes. Dies ist insbesondere ein Thema in Emerging Markets, in denen der System z-Umsatz im 2. Quartal 2012 im Jahresvergleich um 11 Prozent gewachsen ist.

Das zEC12-System ist auch der erste Allzweck-Server, der Transactional Memory-Technologie einsetzt. Diese kam erstmals im IBM Blue Gene/Q-Sequoia System, dem derzeit schnellsten Rechner der Welt, zum Einsatz. (5) Im zEC12 hat IBM diese Technologie für den Mainframe adaptiert. Sie befähigt Software, parallel laufende Berechnungen, die gemeinsame Datensätze nutzen, besser zu unterstützen. Ein Beispiel sind Finanzinstitute, die Transaktionen in gleichen Kontensätzen verarbeiten.

"Wir bringen kontinuierlich Innovationen in die Mainframe-Plattform ein. Damit ermöglichen wir es einem immer breiteren Kundenkreis, die einzigartigen Sicherheits- und Verfügbarkeitsmerkmale für ihre Geschäftsanforderungen zu nutzen - sei es bei Analytik, Cloud oder Mobile Computing", sagt Martin Schnider, Director Systems and Technology Group IBM Schweiz. "Unser End-to-End-Designansatz im Sinne von Smarter Computing - vom Prozessor über das System bis hin zur Softwareoptimierung - ist genau auf die komplexen Prozessanforderungen für die Verwaltung, den Schutz und die Analyse sensibler Unternehmensinformationen ausgerichtet. Das macht den Mainframe zum ultimativen Enterprise-System."

zEC12 baut Hybrid Computing aus

Mit der Ankündigung des IBM zEnterprise Systems und der IBM zEnterprise BladeCenter Extension (zBX) im Jahr 2010 stellte IBM einen Hybrid-Computing-Ansatz vor. Dies ermöglicht Unternehmen den konsolidierten, integrierten Einsatz von Workloads über Mainframe, POWER7- und System x-Server hinweg. Mit dem zEnterprise Unified Resource Management können diese verschiedenen Ressourcen als ein einzelnes virtualisiertes System verwaltet werden.

Heute stellt IBM das zBX Model 003 vor und erweitert die Möglichkeit für Kunden, integrierte und dynamische Workloads zu betreiben. Mit einer vereinfachten Steuerung und einem integrierten, hochperformanten privaten Netz ist das zBX Model 003 für den Betrieb mit dem zEC12-System vorgesehen. Wie sein Vorgänger enthält das aktuelle zBX Spezialprozessoren für spezifische Workloads. Hierzu gehören die IBM WebSphere DataPower Integration Appliance XI50 for zEnterprise und ausgewählte IBM BladeCenter-Server.

Per 2. Quartal 2012 hat IBM mehr als 140 zBX-Einheiten mit mehr als 1000 Bladeservern an Kunden ausgeliefert.

Services und Finanzierung für zEC12

Eine der besonderen Eigenschaften des Mainframes ist der praktisch fast unterbrechungsfreie Geschäftsbetrieb, besonders wichtig in Bezug auf das wachsende Interesse an stabilen Cloud-Computing-Umgebungen. Um den Aufbau von private Clouds zu beschleunigen, stellt IBM heute neue Implementierungsservices für Linux-basierte Clouds auf dem Mainframe vor. Die neuen Services umfassen IBM Prozesse, Werkzeuge, Skills und Best Practices für eine schnelle und akkurate Einrichtung. Für den Upgrade von vorhandenen Mainframes auf das zEC12 System bietet IBM auch neue Setup- und Migrationsservices, um den langfristigen Wert und Schutz der vorhandenen Investitionen in die Plattform sicherzustellen.

IBM Global Financing (IGF) kann Kunden dabei unterstützen, höhere Flexibilität und bessere Planbarkeit von Zahlungen für ihre Investitionen zu erreichen. IBM Global Financing stellt für qualifizierte Kunden eine Reihe verschiedener Finanzierungsoptionen bereit. Für Kunden, die bereits eine System z-Lösung betreiben, kann IBM Global Financing Upgrades finanzieren. Für Kunden, die einen Wechsel auf eine System z-Lösung vornehmen, bietet IBM Global Financing massgeschneiderte Finanzierungsangebote für die Migration. Dabei können auch IBM und Non IBM Hardware-, Software- und Servicekosten in einen kombinierten, planbaren periodischen Zahlungsstrom umgewandelt werden.
Leasingangebote mit beispielsweise 3 Monaten Zahlungsaufschub am Anfang der Laufzeit erleichtern den Einstieg in zEnterprise und passen die Investition dem Projektnutzen an. Ebenso gibt es Rückkaufoptionen zum Marktwert für IBM und Non IBM Systeme.

Weitere Informationen und Fussnoten siehe original US-Presseinformation: www-03.ibm.com/press/us/en/pressrelease/38653.wss

Weitere Informationen: http://www-03.ibm.com/systems/z/

Bildmaterial: http://www.flickr.com/photos/ibm_media/sets/72157631280633654/


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