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Aktuelles

Der Verein Inergie präsentiert sich am „Ittiger Märit“

Gemeinsames Pilotprojekt der BKW, der Gemeinde Ittigen und der IBM „Energie effizient einsetzen“ startet

Am „Ittiger Märit“ vom 12. September 2009 tritt der Verein Inergie, bei dem die Gemeinde Ittigen, die Schweizerische Post, die BKW und die IBM AG Mitglieder sind, erstmals mit einem Projekt im Bereich intelligenter Stromnetze auf. Beim vorgestellten Projekt können Kundinnen und Kunden dank intelligenten Stromnetzen Einfluss auf ihren Stromverbrauch nehmen. Interessentinnen und Interessenten sind am Inergie-Stand herzlich willkommen! Der Verein Inergie unterstützt und entwickelt Projektideen für die nachhaltige Nutzung und Erzeugung von Energie.

Knapper werdende Ressourcen und damit einhergehend steigende Preise zwingen uns vermehrt zum Energiesparen. Eine intelligente Lösung, wie elektrische Energie ohne Einschränkungen effizienter eingesetzt werden kann, bietet das Konzept des sogenannten Smart Grid, eines intelligenten Netzes. Dank Smart Grid wird Elektrizität dann verbraucht, wenn sie im Überschuss vorhanden ist und die Marktpreise entsprechend tiefer sind. Ein gutes Beispiel dafür ist die Spülmaschine. Wer sie abends einschaltet, möchte nicht unbedingt, dass sie genau dann läuft – er möchte aber, dass das Geschirr am nächsten Morgen zum Frühstück wieder sauber ist. Dafür genügt es, wenn die Maschine in der Nacht spült. Dann ist der Strom viel günstiger, als am Tag.

In einem Smart Grid werden Konsumentinnen und Kosumenten ihren Stromverbrauch steuern können. Dazu müssen die vorhandenen Energienetze mit Informationstechnologie ausgestattet werden. Diese liefert den Konsumenten ihren Stromverbrauch sowie das Stromangebot. Der Konsument entscheidet aufgrund dieser Information, wann er seine Geräte einschaltet bzw. auf wann er sie programmiert.

Eine weitere Möglichkeit im Rahmen dieses Projektes besteht für den Konsumenten darin, die Steuerung des Stromverbrauchs der BKW, die nebst IBM Projektpartnerin ist, zu überlassen. Sie stimmt den Strombedarf und das Energieangebot optimal aufeinander ab. Wenn der Strom zwischendurch knapp ist, wird beispielsweise der Elektroboiler für eine kurze Zeit ausgeschaltet.

Mit der Regulierung des Stromverbrauchs auf die jeweiligen Stromschwankungen wird der Strombedarf angepasst. Dadurch können die Schwankungen ausgeglichen, neue erneuerbare Energien gezielter eingesetzt und die CO2-behaftete Stromproduktion auf das Nötigste reduziert werden.


Auskünfte:

Urs Bänziger
Geschäftsleiter Inergie
Tel. 031 330 56 97
E- Mail: kontakt@inergie.ch


Sebastian Drews
IBM Switzerland Ltd
Media Relations
twitter.com/IBMCH
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CH-8010 Zürich
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