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Aktuelles

12. Ittinger Mediengespräch der IBM Schweiz: 1./2. September 2009, Smarter Cities, Smarter Countries

Kartause Ittingen, 2. September 2009 - Neue Ideen für das „Oekosystem Stadt“ anzuregen, war das erklärte Ziel des diesjährigen Mediengesprächs der IBM in der Kartause Ittingen vom 1. und 2. September 2009. Rund 30 Fachexperten und Journalisten diskutierten mit IBM Vertretern, wie etwa Infrastruktur, Energieverbrauch und Mobilität der Stadt der Zukunft aussehen müssten, damit sie den zukünftigen Bedürfnissen der Menschen und ihrer Umwelt gerecht werden.

Das diesjährige Ittinger Mediengespräch widmete sich einer intelligenten Städteentwicklung. Rund 75 Prozent der Schweizer Bevölkerung wohnen in urbanen Gebieten. Und obwohl die Schweizer Städte zu den kleineren in Europa zählen, stehen sie vor ähnlichen Herausforderungen wie die ganz grossen Megacities. Globale Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit, Mobilität und Gesundheitsvorsorge einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft werden besonders Städte betreffen und müssen dort genau beobachtet und analysiert werden. Es braucht neue Ideen für eine intelligente und nachhaltige Entwicklung. IBM ist daher in zahlreichen Projekten engagiert.

Effiziente Smarter Cities

Allen Smarter-Cities-Projekten von IBM ist eines gemeinsam: Sie ermöglichen mehr Effizienz in stetig komplexer werdenden Prozessen. In der Berner Gemeinde Ittigen beispielsweise realisiert die IBM gemeinsam mit Partnern ein Pilotprojekt, um eine Reduktion des Energieverbrauchs im Alltag zu erreichen. Mit Smart Metering sollen private Haushalte ihren Stromverbrauch zeitnah analysieren und entsprechend effizienter, kostengünstiger und nachhaltiger steuern können.

Um Verkehr und Treibhausgase in den Innenstädten zu reduzieren arbeiten weltweit Städte gemeinsam mit IBM an der Entwicklung intelligenter Systeme. In Stockholm etwa kam es bereits während der Testphase des neuen Mautsystems zu einer Verkehrsentlastung um 20 bis 25 Prozent und die CO2-Bilanz konnte massiv verbessert werden. Die Abgasemissionen gingen um 8 bis 14 Prozent zurück und die Treibhausgase in den Innenstadt sanken um 40 Prozent.

Intelligente Städteplanung

Colin Harrison, Director, Corporate Strategy, IBM Corporation, ging in seinem Einführungsreferat auf die Rolle der IT als Innovationstreiber in der Transformation der Städte ein. Bis jetzt wurden die verschiedenen physischen Infrastrukturen und die IT-Infrastruktur als separate Einheiten betrachtet. Jetzt verschmelzen die beiden immer stärker zu einer intelligenten globalen Infrastruktur und erfordern einen gesamtheitlichen Planungsansatz.

Professor Vittorio Magnago Lampugnani vom Institut für Städtebau der ETH Zürich erörterte die Zukunft des Städtebaus unter den heutigen Bedingungen einer immer stärkeren Kommunikation und Vernetzung. Brigit Wehrli-Schindler, Direktorin Stadtentwicklung Zürich, sprach über die konkreten Herausforderungen, mit denen die Stadt Zürich konfrontiert ist und welche Massnahmen ins Auge gefasst werden.

Giatgen Peder Fontana, VR-Präsident von Mobility CarSharing, hat über das künftige öffentliche Auto gesprochen und sich gefragt, ob Carsharing die Lösung unserer urbanen Verkehrsprobleme sein könnte. Über innovative Dienstleistungen im Energiebereich sprach Alfred Bürkler, CEO von Swisspower.

Die Themen Mobilität, Energie und Umwelt konnte Dieter Gantenbein von IBM Research-Zürich verknüpfen und ein spannendes Beispiel alternativer Energieerzeugung präsentieren, an dem IBM massgeblich beteiligt ist: Das EDISON-Projekt entwickelt in Dänemark intelligente Energieversorgungsnetze (Smart Grids), um Windenergie zum einen für einen breiten Einsatz von Elektrofahrzeugen zu nutzen, und zum anderen diese erneuerbare Energie auf den Batterien der Elektrofahrzeuge zu speichern, von wo aus sie bei Bedarf dynamisch genutzt werden kann.

Im anschliessenden Podiumsgespräch unter der Leitung von Esther Girsberger wurden mögliche Lösungsansätze diskutiert – etwa inwieweit Investitionen in intelligente Städte eine Grundlage für neue Industriezweige sein könnten und eine Chance für die Schweizer Wirtschaft als Ganzes darstellen.

Susan Orozco
Media & Analyst Relations
IBM Switzerland Ltd

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