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Zürich, 07. März 2008: Am Education Forum der Telematiktage in Bern zeichnete die IBM Schweiz am 3. März die besten e-Schulen der Schweiz aus. Insgesamt sechs Institutionen bekamen Preise in den Kategorien Grundschule/Volksschule, Mittelstufe/Sekundarstufe II, Fachhochschule/Universität. Kriterien für die Entscheidungen waren unter anderem die ICT Kultur, die Infrastruktur und das IT Konzept der Schulen und Hochschulen, sowie die Aus- und Weiterbildung der Lehrer und Fachkräfte.
Beste e-Schule der Schweiz in der Kategorie Grundschule/Volksschule wurde die Kreisschule Mutschellen in Berikon. Ebenfalls ausgezeichnet wurden das Schulhaus Schützenmatte in Solothurn sowie die Minerva Schule in Basel.
Bei den Mittelschulen und auf Sekundarstufe II gewann die BerufsBildungBaden (BBB) den ersten Preis. Zweitbeste e-Schule in dieser Kategorie wurde das Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen Kanton Zürich (ZAG).
In der Kategorie Fachhochschule/Universität konnte die Universität Bern mit dem Kurs „Computernetzwerke“ des Instituts für angewandte Mathematik überzeugen. In dieser Kategorie wurde nicht die gesamte Hochschule, sondern einzelne Kurse bewertet.
Die Gewinner erhielten Geldpreise von insgesamt 23.000 CHF. „Obwohl die Schweiz über eine exzellente ICT-Infrastruktur verfügt, rangiert das Land auf einem der letzten Plätze beim Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) im Bereich von Behörden, Amtsstellen und auch Schulen“, sagt Markus Nufer, der Vertreter der IBM Schweiz in der Wettbewerbs-Jury. „Deswegen hat sich die IBM Schweiz entschieden, die ‚ePower’ Initiative mit diesem Wettbewerb zu unterstützen.“ Vertreter von Politik, Industrie und Verwaltung hatten diese Initiative 2005 ins Leben gerufen, um die Informationsgesellschaft in der Schweiz zu stärken und den ICT-Standort Schweiz nachhaltig zu fördern.
An den Ergebnissen des Wettbewerbs zeige sich laut Markus Nufer auch, dass in der Schweiz die Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien in den Unterricht stark von regionalen und kantonalen Unterschieden geprägt seien. Die föderale Ausrichtung im Schweizer Bildungswesen verdeutliche sich auch darin, dass erstellte Lerninhalte meistens noch nicht unter den Schulen und Universitäten ausgetauscht würden. Für Markus Nufer ist klar, „dass weiter in die Ausbildung der Lehrpersonen investiert werden muss.“
Am von der IBM Schweiz 2007 lancierten Wettbewerb „Wer hat die beste e-Schule?“ haben insgesamt 33 Schweizer Schulen teilgenommen. Sie mussten sich über das Internet anmelden. Neben einer Jury mit Experten unter anderem von der Universität Fribourg und der ETH Zürich bewerteten sich die Bewerber auch gegenseitig. Im Mittelpunkt standen Webauftritt und Web-Services, Prozesse und die Integration von Schülern, Lehrern, Eltern und der Administration, sowie die Stoffvermittlung und Prüfung.
Weiterführende Informationen finden Sie auf folgenden Webseiten:
Wettbewerb: „Wer hat die beste e-Schule?“: http://www-05.ibm.com/ch/e-schule/
Telematiktage 2008: http://www.telematiktage.ch
E-Power-Inititative: http://www.epower-initiative.ch/de
Liste der Bewertungskriterien: http://www-05.ibm.com/ch/e-schule/Detaillierte_Beurteilungskriterien.pdf
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