Wien, 12. Dezember 2012. Viele Vorschulklassen in Wien dürfen sich in der heurigen Vorweihnachtszeit über einen besonderen Neuzugang in ihren Klassen freuen: KidSmart Lerncomputer. Die pädagogisch wertvolle Lernsoftware unterstützt Kinder dabei, den Umgang mit Computern zu üben und spielerisch erste mathematische Grundbegriffe zu erlernen. KidSmart Lerncomputer kommen heuer erstmals auch in Vorschulen zum Einsatz, daher wird die Initiative durch den Wiener Stadtschulrat mit einer Studie begleitet. Für Pädagoginnen und Pädagogen richtet IBM ein Online-Forum für den Erfahrungsaustausch ein.
Das 12. Mal in Folge spendet IBM Österreich heuer Lerncomputer an pädagogische Einrichtungen in Österreich. Erstmals kommt die pädagogisch wertvolle Lernsoftware heuer in Vorschulen zum Einsatz. Kürzlich übergab Mag. Tatjana Oppitz, Generaldirektorin IBM Österreich, den ersten von 52 KidSmart Lerncomputern an den die Vorschule "Campus Gertrude Fröhlich-Sandner" im 2. Wiener Gemeindebezirk. Dr. Susanne Brandsteidl, Amtsführende Präsidentin des Wiener Stadtschulrates sowie Diplompädagogin Ingrid Fischer, Direktorin der Volksschule Ernst Melchiorgasse, nahmen den Lerncomputer – stellvertretend für die 51 weiteren, die IBM an Vorschulen in Wien spendet – in Empfang.
Chancengleichheit im digitalen Zeitalter
Häufig bezeichnet man die jetzt heranwachsende Generation als sogenannte "Digital Natives": Kinder, die im Computerzeitalter geboren sind, die ganz selbstverständlich mit digitalen Medien und Internet aufwachsen und für die der Umgang mit Tablets und Smartphones Alltag ist. Um sicherzustellen, dass alle Kinder dieselben Chancen haben, zu den "Digital Natives" zu gehören, hat IBM bereits im Jahr 1998 das "KidSmart Förderprogramm" ins Leben gerufen. Das Programm richtet sich speziell an Kindergärten und nun auch Vorschulen mit Integrationskindern und Kindern mit Migrationshintergrund. Es soll auch benachteiligten Kindern den Zugang zu Computerkenntnissen ermöglichen und dazu beitragen, dass alle Kinder die gleichen Bildungschancen haben.
Tatjana Oppitz, Generaldirektorin IBM Österreich: "Die aktuelle Herausforderung an die Gesellschaft ist es, sicherzustellen, dass alle Kinder – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und dem technischen Wissen des Elternhauses – Zugang zu Technologie erhalten. Technologie hat das Potenzial, als Brückenbauer zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten zu fungieren. Wenn Kinder bereits im Vorschulalter den Umgang mit Computern erlernen, wirkt sich das positiv auf ihren weiteren Bildungsweg aus".
Bereits 1000 Einrichtungen in Österreich mit Lerncomputern ausgestattet
IBM Österreich arbeitet im KidSmart Förderprogramm intensiv mit den öffentlichen Einrichtungen der Bundesländer zusammen. Gemeinsam wurden bisher über 1000 Kindergärten bei der Integration des Lerncomputers in den spielerischen Alltag der Kindergärten unterstützt. Die Erfahrungen, die man in den letzten zwölf Jahren damit gesammelt hat, sind äußerst positiv: Die kindgerechten Lerncomputer fördern die Teamfähigkeit der Kinder, die Feinmotorik im Umgang mit einer Computermouse und helfen dabei Sprachbarrieren zu überwinden. Die Lernspiele sind neben Deutsch und Englisch in 25 Sprachen verfügbar.
Zusammenarbeit mit Wiener Stadtschulrat
IBM arbeitet mit dem Stadtschulrat bereits seit dem Jahr 2007 zusammen. Über das Programm "TryScience" wird unter anderem die Lehrerfortbildung forciert und die technische sowie naturwissenschaftliche Neugier von Kindern und Jugendlichen geweckt. Im Rahmen der "Wiener Science Lectures" hat sich IBM hat als Partner beteiligt und Kinder zu Vorlesungen eingeladen. Diese Zusammenarbeit vom Stadtschulrat und IBM ist ein Beitrag zur Umsetzung des Europäischen Programmes für Lebenslanges Lernens und trägt zum Erwerb digitaler Kompetenzen bei. Auch mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen werden damit unterstützt. Der Einsatz in den Vorschulen wird mit einer Studie des Stadstschulrates begleitet. Im Rahmen eines Online-Forums, das von der IBM über eine ‚Smart Cloud for Social Business' zur Verfügung gestellt wird, können sich Pädagoginnen und Pädagogen heuer erstmals auch direkt über ihre Erfahrungen im Umgang mit den KidSmart Lerncomputern austauschen.
"Ich halte das KidSmart-Projekt für eine hervorragende Idee. Erstens gelingt es auf spielerische Weise, Kinder mit dem Computer vertraut zu machen und sie erste Medienerfahrungen sammeln zu lassen. Zweitens beinhaltet KidSmart eine positive soziale Komponente, da es sich insbesondere an Schulen richtet, die von Kindern besucht werden, die sonst in ihrem Umfeld keinen niederschwelligen Zugang zu Computern haben. Mit einem Wort: KidSmart ist innovativ, pädagogisch durchdacht und sozial engagiert", stellt Wiens Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Dr. Susanne Brandsteidl fest.
Das KidSmart Förderprogramm weltweit
Weltweit wurden seit dem Start des KidSmart Förderprogrammes im Jahr 1998 mehr als 50.000 KidSmart Lerncomputer in mehr als 60 Ländern gespendet. Damit hat die IBM 100.000 KindergartenpädagogInnen und mehr als 10 Millionen Kinder weltweit erreicht.
Fotos der Übergabe : www.flickr.com/photos/ibm_at_picturebook/sets/72157632224861036/
Rückfragehinweis IBM
Mag. Christina Laggner
Pressesprecherin
Christina.laggner@at.ibm.com
Mobil: 06646186875