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Aktuelles

IBM unterstützt Aufbau eines Cloud Computing Zentrums in Hagenberg

Linz/Wien, 18. April 2012 - IBM stattet das Institut RISC (Research Institute for Symbolic Computation) der Johannes Kepler Universität Linz sowie den Softwarepark mit der dafür nötigen Technologie aus und stellt eine integrierte Cloud-Lösung für den Betrieb zur Verfügung. Diese wird ab sofort für Experimente in Forschung, Lehre und Anwendungen genutzt. Diese Donation ist Teil der IBM Cloud Academy, die Institutionen beim Aufbau von Know-how in dieser zukunftsträchtigen Technologie hilft.

"Dabei geht es nicht bloß um eine Technik, die wir zur Verfügung stellen, sondern es handelt sich um eine integrierte Lösung, die Hard- und Software verbindet," ergänzt Christian Kudler, Leiter der IBM Geschäftsstelle Oberösterreich," wobei es mich naturgemäß besonders freut, dass wir in hier in Oberösterreich diesen Technologiesprung ermöglichen."

„Es ist für den österreichischen Standort immens wichtig, dass unsere Unternehmen Zugriff auf innovative Technologien und Geschäftsmodelle haben“, begründet Tatjana Oppitz, Generaldirektorin IBM Österreich, ihr Engagement, „die Entwicklung eines Kompetenz Zentrums in Oberösterreich erachte ich als besonders innovativ und nachhaltig.“

Die Cloud ist angekommen: Vom Trendbegrif zu geschäftlichem Mehrwert
IBM hat den Begriff Smarter Computing geprägt und bezeichnet damit, dass sich IT sehr stark an den Bedürfnissen eines modernen Unternehmens anpassen muss, und nicht, wie in früheren Zeiten, umgekehrt. Die Vorteile liegen auch darin, dass IT dazu dienen muss geschäftlichen Mehrwert zu generieren. Das heißt auch, dass diese direkt in das Geschäfstmodell eines Unternehmens eingreift und so die Transformation hin zu einem innovativeren Auftreten beschleunigt.

Die Ergebnisse der IBM CIO Studie sprechen eine deutliche Sprache, denn die Herausforderungen, die die befragten CIOs sehen, lassen sich mit den Begriffen Schnelligkeit, Effizienz und Integration zusammenfassen. „Das heißt aber, dass die Möglichkeiten von Cloud Computing damit bei den CIOs angekommen sind,“ formuliert Christian Klezl, IBM Vice President Strategy, „denn die raschere Bereitstellung von Ressourcen, die Integration von Applikationen und Services, sowie die verbesserte Time-to –market Möglichkeit sprechen eine deutliche Sprache.

IBM betreut mehr als vier Millionen tägliche Transaktionen in Cloud Umgebungen weltweit und kann damit auf einen außerordentlichen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Kooperationen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft
"Die Vernetzung und enge Zusammenarbeit von Bildung, Forschung und Wirtschaft, wie sie mit der Innovationsholding für ganz Oberösterreich umgesetzt wird, hat ihren geistigen Ausgangspunkt am Softwarepark Hagenberg. Hier wurden diese drei Schlüsselbereiche erstmals erfolgreich miteinander verknüpft", betont die oberösterreichische Bildungs- und Forschungslandesrätin Doris Hummer.

„Das ist auch ein Grund, warum IBM der ideale Partner für unsere Cloud Initiative im Softwarepark Hagenberg ist“, freut sich Univ.-Prof. Bruno Buchberger der Leiter des Softwareparks Hagenberg, „wir können alle von diesen Erfahrungen profitieren, insbesondere die Nutznießer, nämlich die österreichischen Unternehmen.“

IBM als Partner der Wissenschaft – 6 Milliarden Dollar für Forschung und Entwicklung
Das Engagement der IBM entstand im Rahmen der IBM Cloud Academy einer weltweiten Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, förderungswürdige akademische Einrichtungen in einen internationalen Gedankenaustausch einzubinden, mit dem Ziel Cloud Computing als Thema der akademischen Auseinandersetzung zu installieren.

„Bildung ist ebenso dem schnellen Wandel, wie die Wirtschaft unterworfen. Es geht daher auch darum die Curricula der Institutionen am laufenden zu halten. Die Cloud Initiative ist dafür ein gutes Beispiel, “ so Oppitz weiter.

IBM investiert rund 6 Milliarden US Dollar in Forschung und Entwicklung, weltweit sind 3500 WissenschafterInnen im Einsatz, mit dem Erfolg seit Jahren bei den neu angemeldeten Patenten zu führen. In der IBM Academic Initiative, von der die Cloud Academy ein Teil ist, lässt das Unternehmen Forschung und Lehre daran partizipieren.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Zunahme digitaler Endgeräte und die damit verbundene steigende Datenmenge dem Cloud-Gedanken weiter in den Vordergrund rücken wird. Denn die hohe Komplexität unserer Lebenswelt stellt auch an die IT-Verantwortlichen hohe Anforderungen, die - neben der notwendigen Technologie - auch Wissen über die Einsatzmöglichkeiten braucht.

„Das ist eine wirkliche Win-Win Situation“, analysiert Tatjana Oppitz abschließend diese Initiative, „denn wir profitieren durch die innovative Kraft der Wissenschaft und diese durch den Einsatz neuester Technologien und Wissen. Ganz unserem Motto des smarter Planet verpflichtet.“

Kontaktinformation
Dr. Georg Haberl
Tel.: +43 1 211 45 2265
E-Mail: Georg_Haberl@at.ibm.com