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IBM PureSystem-Familie: die neue Ära des Computing

Eingebaute "Expertise" für eine neue Systemfamilie – einfacher Betrieb, einfaches Management / integriert physische und virtuelle IT-Bestandteile für optimierte Verwaltung, Sicherheit und Flexibilität / Wirtschaftlichkeit der IT steigt

Wien, 12. April 2012. Mit einer neuen Produktkategorie, den “Expert Integrated Systems”, startet IBM (NYSE: IBM) in eine neue, einfachere Ära des Computings. Diese Produktfamilie verfügt als erste überhaupt über eingebautes Expertenwissen, das auf der jahrzehntelangen IBM Erfahrung im IT-Betrieb für zehntausende Kunden in 170 Ländern basiert.

Die IBM Expert Integrated Systems-Familie mit dem Namen IBM PureSystems ist das Ergebnis einer 2-Milliarden-Dollar-Investition in Forschung, Entwicklung und Akquisitionen der letzten vier Jahre. Ziel war es dabei, alle benötigten physischen und virtuellen IT-Elemente, Hardware wie Software, in einer Systemlösung zu integrieren.

„80% aller Wissenschaftler, die je gelebt haben, leben heute. Und das spiegelt sich natürlich auch in der Weiterentwicklung neuer Technologien wider“, holt Markus Felmayer, Vertriebsdirektor IBM Österreich, etwas weiter aus. „Da ältere Systeme mit den heutigen Rahmenbedingungen – wie der enormen Datenexplosion und dem Kundenwunsch nach sofort einsetzbaren Systemen – nicht mehr zurechtkommen, muss die Lösung in komplett neuen Modellen liegen.“

Mit dieser Ankündigung stellt IBM eine bahnbrechende neue Familie von IT-Systemen mit integriertem Expertenwissen vor. „Kein anderer IT-Anbieter hat etwas Vergleichbares", sagt Markus Felmayer. "Die Neuvorstellung ist das Ergebnis der Arbeit von 5000 Mitarbeitern aus 17 Laboren und einer vierjährigen Entwicklungszeit. Jetzt wird es für unsere Kunden möglich, Anwendungsprofile für neue Geschäftsanforderungen direkt aus dem Web zu beziehen und innerhalb weniger Stunden einsatzbereit zu haben.“ Dies ist eine neue Ära von Smarter Computing, bei der IBM als Technologie- und Transformationspartner verdichtetes Wissen aus zigtausend Projekten Kunden nahe bringt.


Weniger Kosten durch Reduktion der Komplexität

Mit der Einführung der PureSystems-Familie stellt IBM drei wesentliche Neuerungen vor, die Unternehmen helfen können, Komplexität und Kosten im IT-Betrieb zu reduzieren:

Scale-In-System-Design: Mit den PureSystems stellt IBM ein neues Konzept im System Design vor, das Server, Speicher und Netzwerkkomponenten in einer hochautomatisierten, einfach zu verwaltenden Maschine integriert. Das Scale-In-Design ermöglicht eine höhere Integrationsdichte – PureSystems können bis zu zweimal so viele Anwendungen fahren wie bisherige Technologie. Sie verdoppeln damit die Compute-Leistung pro Fläche im Rechenzentrum.

Patterns of Expertise: Erstmals integriert IBM Branchen- und Technologiewissen durch eine neue Software, die es dem System ermöglicht, zeitaufwendige elementare Aufgaben wie Konfiguration, Upgrade und Application-Requirement-Handling automatisiert auszuführen.

Cloud Ready Integration: Bereits bei Anlieferung sind alle PureSytems-Familienmitglieder für die Integration in die Cloud vorbereitet. Damit können Unternehmen sofort private Self-Service-Clouds, die automatisch skalieren können, aufbauen.


Die IBM PureSystems-Familie

Das IBM PureFlex™ System kombiniert Server-, Storage- und Netzwerkressourcen in einer hoch automatisierten, sicheren und einfach zu verwaltenden Maschine.

Das IBM PureApplication™ System nutzt erste wiederholbare Software-Patterns (Muster) und branchenspezifische Prozesse, die sich aus jahrzehntelanger Zusammenarbeit der IBM Experten mit Kunden und Geschäftspartnern abgeleitet haben.

"Diese neuen Systeme nützen unsere gesamte vorhandene Expertise, setzen auf Integration als Designprinzip und bieten eine einfache und schnelle Einsetzbarkeit, um die Wirtschaftlichkeit von IT im Unternehmen fundamental zu verbessern. Damit läßt sich nicht nur der laufende IT-Betrieb revolutionieren; das gesamte Unternehmen kann vom unmittelbaren Zugang zum kollektiven Wissen aus tausenden von Projekten und der damit verbundenen Erfahrung profitieren", argumentiert Andreas Stepanek, Direktor Systems and Technology Group, IBM Österreich.


Aufwand für Installation und Wartung drastisch reduziert

Eine der wichtigsten Herausforderungen für Unternehmen ist es, die hohen Kosten für die Bedienung und Wartung der IT zu senken, die 70 Prozent oder mehr des Budgets einnehmen können, da nur wenige Investitionsmittel für Innovationen übrig bleiben. Gemäß einer aktuellen Studie von IBM und IDC überschreiten zwei Drittel der IT-Projekte in Unternehmen sowohl das Budget als auch den Zeitplan. Zudem wurde festgestellt, dass nur eine von fünf IT-Abteilungen in der Lage ist, Zeit und Geld für echte Innovationen aufzubringen.

Der Zeitaufwand für die Planung, Beschaffung und Bereitstellung beispielsweise einer Infrastruktur einer typischen Web-Anwendung kann sechs Monate betragen. Mit PureSystems kann dieselbe Aufgabe in weniger als 10 Tagen abgeschlossen werden.

Durch die Bereitstellung von integrierten Systemen, maßgeschneidert für Branchen und Unternehmensbereiche, entfernt IBM viel von der Komplexität, der Organisationen beim produktiven Einsatz von Informationstechnologie ausgesetzt sind. "Dabei handelt es sich um sehr viel mehr als nur ein statisches Rack an vorintegrierten Komponenten wie Server, Speicher, Netzwerke, Systems Management- und weiteren Anwendungs- und anwendungsnahen Softwarekomponenten. Sie integrieren Expertise in einer Form, die Unternehmen dabei hilft, neue IT-Systeme um ein vielfaches effizienter und schneller sowie zielgerichtet auf Geschäftsaufgaben einzusetzen, als dies bisher machbar war", ergänzt Stepanek.

Scale-In-Design – Technologie des 21. Jahrhunderts

IBM vereint mit dem neuen Scale-In-Design alle kritischen Bestandteile, die in heutigen Rechenzentren erforderlich sind, wie beispielsweise Netzwerke, Speicher, Rechner und Management, und stellt ein Single-View-Management-System dazu bereit.

Diese Art der tiefgreifenden Integration ermöglicht die automatische, praktisch sofortige Skalierung bei Computer-Ressourcen, Networking und Storage. Jedes PureSystems-Chassis kann in Tausende von virtuellen Maschinen aufgeteilt werden - bis zu zweimal mehr als bisherige Systeme - was zu bis zu 70 Prozent Reduktion bei Softwarelizenzkosten führen kann. Die automatisierte und hoch virtualisierte Speicherschicht der PureSystems kann bis zu 98 Prozent schneller bereitgestellt werden. Die Folge: Eine bis zu 45-prozentige Kosteneinsparung beim IT-Budget. IBM PureSystems können über eine einzige Konsole verwaltet werden.


Verdichtetes Expertenwissen - "Pattern" bündeln das Know-how von IBM und Partnern

Im Mittelpunkt der PureSystems steht ein neuer Softwareansatz, mit dem operatives Know-how und Expertise direkt in die Systeme eingebaut werden kann. Die „Patterns of Expertise“ sind ein erstmaliger Ansatz, der Technologie-Expertise in vielfach verwendbare, downloadbare Pakete verwandelt. Die Patterns sind in drei Kategorien erhältlich:

IBM Patterns: Werden in der Fabrik eingebaut und basieren auf dem Wissen, das von den erfahrensten IT-Managern, Ingenieuren und Technologie-Experten der IBM zusammengetragen worden ist. Dieser Satz an Patterns automatisiert zeitaufwendige Aufgaben wie Konfiguration, Bereitstellung und laufende Aktualisierungen. Anwendungen, für die bisher Tage benötigt wurden, um sie zu implementieren, können jetzt binnen Minuten bereitgestellt werden.

ISV Patterns: IBM hat mit mehr als 100 unabhängigen Software-Anbietern zusammengearbeitet, um Anwendungen bereitzustellen, die „PureSystems Ready“ zertifiziert sind. Der PureSystems Online-Katalog von ISV-Patterns vereinfacht radikal die Implementierung und Verwaltung von Anwendungen. Zum Beispiel kann ein Customer Relationship Management-Programm, das normalerweise drei Tage für die Bereitstellung benötigt, jetzt in weniger als einer Stunde bereitgestellt werden.

Kunden-Patterns: IT-Organisationen können ihr Wissen über ihre eigenen selbst entwickelten Anwendungen in ein Pattern packen. Als Ergebnis kann beispielsweise ein Unternehmen in neue Märkte expandieren, auch wenn IT-Expertise in der neuen Region oder dem neuen Markt noch nicht vollständig vorhanden sind.

Gebaut für die Cloud

Eine aktuelle Studie des IBM Institute for Business Value hat ergeben, dass 90 Prozent der Organisationen planen, in den nächsten drei Jahren ein Cloud-Modell einzusetzen und zu nutzen. Trotz des Interesses am Übergang zu einem Cloud-Computing-Modell kämpfen viele Unternehmen noch immer mit Herausforderungen wie der Integration der richtigen Bestandteile, Berücksichtigung der Sicherheit und Kontrolle der Nutzung der Technologie.

Mit PureSystems hat IBM einen wichtigen Schritt zur vollständigen Integration aller Technologie-Komponenten gemacht, die nötig sind, um ein privates Cloud-System in wenigen Minuten funktionsbereit zu machen. Durch die Kombination der virtualisierten Server, Speicher und Netzwerkkomponenten des PureSystems mit Cloud-Management-Software besitzen IT-Organisationen eine ready-to-go "Cloud-System in a box"-Lösung, die eine grundlegende Private-Cloud-Umgebung zur Verfügung stellt und die erweiterbar ist.

Um den Einsatz der Cloud deutlich zu beschleunigen, hat IBM eine Cloud Self-Service-Schnittstelle direkt in PureSystems eingebaut, so dass beispielsweise ein Anwender (aus der Marketing-Abteilung) die Selbstbedienungsfunktion nutzen kann, um eine Cloud-Umgebung zu konfigurieren, ohne Hilfe von der IT-Abteilung zu benötigen. PureSystems reagiert auf die Bedürfnisse der laufenden Anwendungen und Dienste und trifft Entscheidungen über die bestmögliche Bereitstellung von IT-Ressourcen, während es gleichzeitig für höchstmögliche Effizienz, Leistung und Kontrolle sorgt.

Für die Zukunft plant IBM eine noch engere Verbindung zu IBM SmartCloud, um Kunden bei der Verwirklichung ihrer Hybrid-Cloud-Strategie zu unterstützen. Zum Beispiel könnten Kunden bei Kapazitätsüberlastung durch Spitzenlasten automatisch entgegenwirken, indem sie auf IBM SmartCloud Ressourcen zurückgreifen und ihre auf PureSystems basierte Private Clouds erweitern.

"Eine Implementierung der neuen PureSystems wird für Unternehmen dank entsprechender Finanzierungsmodelle noch attraktiver“, ergänzt Markus Felmayer, Vertriebsdirektor IBM Österreich. „Mit dieser Ankündigung können wir unsere Kunden weiter auf dem Weg zu Smarter Computing begleiten.“


Weitere Infos: http://www.ibm.com/ibm/puresystems/at/de/

Kontaktinformation:

Georg Haberl
Tel.: +43 1 211 45 2265
E-Mail: Georg_Haberl@at.ibm.com