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IBM Österreich ernennt Chief Technology Officer

Wien, 6. November 2009 - Bei IBM Österreich gibt es erstmals einen Chief Technology Officer. Die neue Funktion dient als Schnittstelle zwischen IBM Labors und heimischen Unternehmen und Universitäten. Als erster CTO tritt Dipl.-Ing. Helmut Ludwar an, zuletzt IBM Solution Manager im Finanzbereich. „Mr. Innovation“ macht das Wissen der IBM Labors für Österreich leichter zugänglich und vermittelt einen Know-how-Transfer.

IBM Chief Technology Officer in ÖsterreichForschungen betreibt IBM weltweit in acht Labors, insgesamt fünf Nobelpreise gingen bisher an IBM Wissenschaftler. Die Schwerpunkte der Labors liegen in Bereichen wie Chips, Telematik, Kryptographie, Spracherkennung und Nanotechnologie. Manche IBM Entwicklungen würden nicht nur österreichische Universitäten, sondern auch viele Unternehmen interessieren – wenn sie von ihnen wüssten und Zugang zu den Informationen hätten. Diese Möglichkeit bietet ihnen nun der Chief Technology Officer.

Wissen nutzbar machen
Erster CTO von IBM Österreich ist Helmut Ludwar, 49, der dem Unternehmen seit 25 Jahren angehört. Ludwar studierte industrielle Elektronik und Regelungstechnik an der TU Wien und wirkte bei IBM an zahlreichen Projekten mit, zuletzt an der Entwicklung einer Telematik-Lösung für eine österreichische Versicherung. Als CTO steht er mit den Labors in ständigem Kontakt und tauscht Informationen in einem weltweiten IBM Technologie-Netzwerk aus.

„IBM Forschung und Entwicklung, die in den Laboratorien hinter verschlossenen Türen stattfindet, soll hier in Österreich greifbar und verfügbar werden“, erklärt Ludwar. „Wir wollen innovative Projekte im Land finden und die Aufgaben mit Hilfe der IBM Labors lösen.“

Für die Scientific Community hat die Grundlagenforschung den größten Wert. Die heimischen Unternehmen ziehen am meisten Nutzen aus IBM Entwicklungen, die dem praktischen Einsatz nahe stehen oder Produkte neu kombinieren. Ludwar unterstützt bereits einige erste Projekte, in denen IBM Know-how nach Österreich fließt. Sie betreffen die Medizintechnik, neue Handy-Technologien und die Langzeit-Archivierung von Dokumenten im Behördenbereich.

Smarter Planet
„Die neue Funktion des Chief Technology Officer entstand im Rahmen des IBM Programms Smarter Planet“, schildert Ludwar. „Smarter Planet strebt ganzheitliche und nachhaltige Verbesserungen für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft an, auch bei uns in Österreich. Dabei spielt der Austausch von Innovation und Know-how natürlich eine zentrale Rolle.“

Smarter Planet umfasst auch Initiativen zur intelligenten Gestaltung städtischer Lebensräume: Smarter Cities. Gerade Wien bietet hier einen Anknüpfungspunkt für Ludwar. Neuerungen in den Bereichen der Energieversorgung, Telematik, Telemedizin, Verkehr und Gesundheitsversorgung können hier nutzbringend eingesetzt werden. Umgekehrt kann eine Stadt wie Wien, der im internationalen Vergleich eine hohe Lebensqualität zugesprochen wird, wertvolle Anregungen für andere Ballungsgebiete bieten.

Kontakt für Presse-Rückfragen
Dr. Georg Haberl
IBM External Relations, IBM Austria
Tel: +431 211 45 2265
E-Mail: georg_haberl@at.ibm.com