kika/Leiner beauftragt IBM mit IT-Betreuung
Die kika/Leiner Gruppe überträgt IBM Österreich international die Betreuung ihrer IT-Infrastruktur. Der Auftrag läuft über 5 Jahre, bis 2013, die Vertragssumme beträgt mehr als 10 Millionen Euro. IBM verwaltet die Server im zentralen Rechenzentrum in St. Pölten, versorgt die mehr als 70 Standorte im In- und Ausland mit IT und Netz, gewährleistet die Security und bietet einen internationalen Helpdesk. Das ermöglicht kika/Leiner die weitere Expansion in Osteuropa und im Mittleren Osten.
Die kika/Leiner Gruppe wächst kräftig in Mittel- und Osteuropa, kika-Möbelhäuser gibt es bereits in der Slowakei, in Tschechien, Kroatien und Ungarn, ihre Anzahl erhöht sich schnell. Zugleich peilt die Gruppe weitere Länder an, noch 2008 soll Rumänien mit einem kika-Möbelhaus in Bukarest folgen, auch Serbien steht auf dem Programm. Über Franchising gibt es kika seit 2007 in Saudi-Arabien und auch diese Präsenz wird zügig ausgebaut. Voraussichtlich Ende des Jahres wird das erste Einrichtungshaus in Moskau eröffnen.
Damit die IT für diese rasche Expansion international bereitsteht und im selben Tempo mitwächst, beauftragte kika/Leiner nun IBM Österreich mit der Betreuung der IT-Infrastruktur. Entscheidend für die Vergabe waren Flexibilität und weltweite Präsenz, die, so Paul Koch, Geschäftsführer der kika/Leiner Gruppe, "überall, wo wir international vertreten sind, Verfügbarkeit und Stabilität sichern kann. Das haben wir mit IBM. Ihre internationale Komponente ist uns sehr wertvoll."
kika/Leiner verwendet ein zentrales IT-Konzept, die Rechenarbeit erfolgt für alle Möbelhäuser im Rechenzentrum der Zentrale in St. Pölten. Die Standorte arbeiten fast nur mit Thin Clients, die über eine Netzverbindung auf das Rechenzentrum zugreifen. IBM betreut und verwaltet die Server in St. Pölten, stellt über eine Partnerschaft mit der Telekom Austria die Netzverbindungen ins In- und Ausland sicher, hält LAN und WAN am Laufen und kümmert sich um die nötige Security. Der Helpdesk von IBM unterstützt die Mitarbeiter in den Möbelhäusern in den verschiedenen Ländern, unter Berücksichtigung von lokalen Öffnungszeiten und nationalen Arbeitstagen.
Dieses Konzept macht es möglich, sehr schnell neue Standorte hochzuziehen: Für die IT-Versorgung muss IBM lediglich eine Netzverbindung herstellen und die PC-Kassen und Thin Clients anschließen. Damit verfügt der Standort sofort über einen Zugang zur zentralen IT und kann bereits arbeiten.
Erst im Mai dieses Jahres nahm kika/Leiner ein neues Rechenzentrum in St. Pölten in Betrieb: Das erste grüne Rechenzentrum Österreichs, errichtet ebenfalls von IBM. Die Bauweise senkt den Stromverbrauch der Anlage um bis zu 40 Prozent.
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kika/Leiner: Mag. (FH) Katharina Hülmbauer
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