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Aktuelle Green 500-Supercomputerliste setzt IBM in Sachen Energieeffizienz an die Spitze

Armonk/Wien - Juli 2008. Die aktuelle Green 500-Supercomputer-Liste, die von "The Green500.org" veröffentlicht wurde, setzt IBM in Sachen Energieeffizienz bei Supercomputing an die absolute Spitze. Die Liste ist einsehbar unter: www.green500.org/lists/2008/06/green500.php


Auf den ersten 15 Plätzen im Ranking der Energieeffizienz bei Supercomputern stehen Systeme, die mit IBM Supercomputing-Technologie gebaut wurden.

Die Liste umfaßt Supercomputer-Installationen rund um den Globus und aus einer Vielzahl von Anwendungsbereichen wie Astronomie, Klima- oder pharmazeutische Forschung.

Der derzeit weltschnellste Petaflop-Supercomputer in den Los Alamos National Laboratories findet sich auch in Sachen Energieeffizienz ganz oben auf der Liste - aktuell auf Platz 3.

Angeführt wird die Liste von einem IBM eigenen System im Entwicklungszentrum Böblingen (Deutschland), das für die Entwicklung von Blade-Computersystemen eingesetzt wird zusammen mit einem bauartähnlichem System des Fraunhofer Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik (IWTM), Kaiserslautern.

"Bei modernen Supercomputern ist die Energieeffizienz genauso wichtig wie die eigentliche Rechenleistung. So wie die Aufgaben für Supercomputer wachsen, wächst auch die Bedeutung dieses Aspektes", sagt Dave Turek, VP IBM Deep Computing. "Durch jährliche Investitionen in Höhe von rund 6 Milliarden Dollar in Forschung und Entwicklung verfügt IBM über eine vorbildliche Innovationsgeschichte im Bereich der Mikroprozessor-Energieeffizienz. Auch in anderen Bereichen haben wir wichtige Innovationen zur Reduktion der Rechenzentrumskosten und des Energieverbrauchs vorangetrieben. Beispiele dafür sind das Cool Blue Kühlungstechnologieportfolio und Aktivitäten im Rahmen des IBM Projekts Big Green."

Die jährlich von "The Green500.org" veröffentlichte Green 500-Liste ist eine Rangliste der weltweit energieeffizientesten Supercomputer und dient der ergänzenden Sicht zur aktuellen Top500-Supercomputerliste, die im Juni vorgestellt wurde.

Wichtige Ergebnisse der aktuellen Green 500-Liste sind:

  • IBM hält herstellerseitig die Top Ten-Plätze mit einer Reihe von Systemen, die auf BladeCenter QS22 und LS21-Clustern basieren sowie mit den Blue Gene/P-Lösungen
  • Von den ersten 40 plazierten Systemen basieren 39 auf IBM Technologie
  • Von den ersten 100 plazierten Systemen basieren 76 auf IBM Technologie
  • Die drei Top-Systeme – alle drei von IBM - durchbrechen die 400 MFLOPS/Watt-Grenze, wobei das energieeffizienteste System fast ein halbes Gigaflop pro Watt erreicht, das entspricht ca. 500 Millionen Fließkommaberechnungen pro Sekunde pro Watt.

Die Systeme des "400-MFLOPS-pro-Watt"-Klub - basieren alle auf der PowerXCell-Prozessorarchitektur, einer Weiterentwicklung des von Sony, Toshiba und IBM für die Playstation3 entwickelten Cell/B.E.-Prozessors.

Zusätzlich zu energieeffizienten Technologielösungen konzentriert sich IBM auf zahlreiche Bereiche, die mit Energieeffizienz und damit verbunden direkt oder indirekt mit Umweltthemen zu tun haben wie Lieferkettenoptimierung, Solarenergietechnologie, Beratung rund um das Thema CO2-Management, innovative Wassermanagement-Lösungen sowie intelligente Stromnetze und Transportsysteme.

Weitere Informationen dazu unter www.ibm.com/green.
Weitere Informationen zur Green 500-Liste:
//www.green500.org/lists/2008/06/green500.php
Weitere Informationen über IBM High Performance Computing-Lösungen:
www.ibm.com/deepcomputing

Kontakt:
Dr. Gerda Ballik-Jaklitsch
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
IBM Österreich, Global Technology Services
Tel.: +43 664 618 5068
e-Mail:ballik_gerda@at.ibm.com